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Narkoseverfahren

Häufige Narkoseverfahren:

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Vollnarkose

Operationen und Behandlungen der Zähne, einige Gelenksspiegelungen, urologische Eingriffe und viele andere Eingriffe können im ambulanten Bereich nur in Vollnarkose durchgeführt werden. Dabei wird durch Medikamente das Bewusstsein und damit auch das Schmerzempfinden ausgeschaltet.

Wir legen Ihnen zunächst eine kleine Plastikkanüle in eine Armvene. Darüber können wir Ihnen nun schmerzfrei die Narkosemedikamente verabreichen. Wir werden Ihnen während der Narkoseeinleitung erklären, was Sie empfinden werden, wann Sie einschlafen und versuchen Ihnen eventuell vorhandene Angst zu nehmen.

Die Narkosemedikamente schalten jedoch nicht nur das Bewusstsein aus, sondern führen auch zu einer Reduzierung, ja bis zum Stillstand der Atmung. Wir tragen dafür Sorge, dass Sie trotzdem jederzeit „genug Luft bekommen“. Dafür legen wir einen kleinen Schlauch (Tubus) in die Luftröhre oder führen Ihnen die Mischung aus Narkosemittel und Sauerstoff oder Luft über eine Maske zu.

Atmungs- und Kreislaufwerte werden während des Eingriffs fortlaufend von uns überwacht!

Wenn der Operateur den Eingriff beendet, stellen wir das Narkosemittel ab. Daraufhin werden Sie innerhalb weniger Minuten wach. Der Narkosemittelschlauch wird vorher entfernt. Anschließend bringen wir Sie auf einer fahrbaren Trage in den Aufwachraum, wo wir Sie mit Hilfe Ihrer Begleitung überwachen bis wir Sie entlassen können.

Mögliche Nebenwirkungen der Vollnarkosen besprechen wir mit Ihnen im Prämedikationsgespräch

Axilläre Plexusanästhesie

Für Eingriffe des Ellenbogens, des Unterarms und der Hand empfiehlt sich aufgrund sehr geringer Nebenwirkungen die Betäubung nur des zu behandelnden Arms.

Sie erhalten zunächst eine kleine Plastikkanüle in eine Armvene, damit wir Ihnen zur Verminderung von Stress und Angst auf Ihren Wunsch ein leichtes, kurz wirksames Beruhigungsmittel oder bei Zwischenfällen, die extrem selten sind, Medikamente verabreichen können.

Dann werden wir in der Achselhöhle des zu operienden Arms eine kleine Hautbetäubung durchführen, die aufgrund einer sehr feinen Nadel kaum spürbar ist. Durch die betäubte Stelle führen wir dann eine sogenannte stumpfe Kanüle in die Nähe der drei Armnerven und injezieren ein Betäubungsmittel.

Nach kurzer Zeit werden Sie ein Wärmegefühl, Kribbeln und schließlich eine Schwere des Arms feststellen. Nach etwa 20 Minuten ist der Arm soweit betäubt, dass Sie weder Schmerz und Temperatur fühlen können, noch den Arm und die Hand bewegen können. Die Operation kann schmerzlos durchgeführt werden und bei gutem Allgemeinzustand können Sie unsere Praxis nach geraumer Zeit verlassen.

Ein großer Vorteil dieser Teilbetäubung ist auch die noch anhaltende Schmerzfreiheit über 2- 3 Stunden.

Unterschenkelblock

Für Operationen am Fuß bietet sich die nebenwirkungsarme Methode der Betäubung der Fuß- und Unterschenkelnerven an.

Die Durchführung erfolgt ähnlich der Armbetäubung, die Einstichstelle liegt hierbei jedoch in der Kniekehle.

Nach der Operation können Sie mit speziellen Gehhilfen unsere Praxis verlassen.

INFO: Im Narkosevorgespräch mit den Narkoseärzten wird Ihnen das für die Operation geeignete Narkoseverfahren und eventuelle Alternativen vorgestellt.

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